Mit insgesamt 4,5 Millionen Euro aus dem INTERREG 4 A-Programm sollen sieben neue und sehr unterschiedlich ausgerichtete deutsch-dänische Projekte dazu beitragen, die Entwicklung im nördlichen Schleswig-Holstein und in der Region Syddanmark zu fördern.
So wird z.B. ein Projekt analysieren, was ein weiterer Straßenausbau zwischen Heide und Esbjerg für das Grenzgebiet bedeuten würde.Ein weiteres Projekt stellt das deutsch-dänische Naturgebiet der Westküste in den Fokus. Die weiteren bewilligten Projekte untersuchen etwa Nanopartikel in Lebensmitteln, befassen sich mit der Erforschung von Krankheiten, arbeiten mit Wissensbilanzen in Unternehmen und tragen dazu bei, dass sich die Region von einer Grenzregion zu einer Wachstumsregion entwickelt.
Folgende Projekte wurden bewilligt:
Grenzüberschreitende Naturerlebnisse an der Westküste
Dieses Projekt möchte das Bewusstsein für den deutsch-dänischen Naturraum an der Westküste steigern. Zu diesem Zweck soll eine deutsch-dänische modularisierte Ausstellung entwickelt werden, die das Naturgebiet als Thema in den Mittelpunkt stellt.
Partner:
Deutsch-Dänische Hochtechnologie-Plattform für Innovative Krankheitsforschung
Das Ziel dieses Projektes ist es, zwei parallel existierende Infrastrukturen im Bereich Krankheitsforschung in einer Hochtechnologie-Plattform zu bündeln. Dadurch soll eine Grundlage für die nächste Generation innovativer Technologien geschaffen werden, die dazu beitragen können, Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro in der Krankheitsforschung einzusparen.
Partner:
Bioanalytische Charakterisierung von Nanopartikeln in Lebensmitteln
Dieses Projekt soll das Thema „Nanopartikel in Lebensmitteln“ in das Bewusstsein der grenznahen Region rücken. Weiterhin wird es zu einer deutlichen Verbesserung der Sicherheit moderner Lebensmittel und damit der Lebensqualität führen.
Partner:
Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung an der Westküste
Das Projekt umfasst die Vorbereitung und Durchführung einer Studie zu der Frage, wie ein Ausbau der Verkehrswege B5 in Deutschland und E11 in Dänemark die gesamtwirtschaftliche Entwicklung an der Westküste Schleswig-Holsteins und des südlichen Jütlands beeinflussen wird.
Partner:
Schlaf, Arbeit und deren Konsequenzen für menschliche Stoffwechselkrankheiten – ein grenzübergreifendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt
Ein hoher Anteil der dänischen und deutschen Bevölkerung leidet an Stoffwechselkrankheiten, Schlafstörungen und Problemen infolge von Schichtarbeit. Dies führt oftmals zu Frühinvalidität und vorzeitigem Ruhestand mit hohen Folgekosten für das Gesundheitswesen, was wiederum präventive Maßnahmen erfordert. Das Projekt wird die Gesundheitseffekte von Schlaf, Arbeit, Ernährung und Stoffwechsel in der Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N.-Region untersuchen.
Partner:
Wissen nutzen im Norden: WIN-VIN
Mit dem Projekt wollen die Partner Unternehmen und Organisationen ermutigen und unterstützen, ihr Wissen effektiver zu nutzen. Denn in unserer heutigen Wissensgesellschaft ist der professionelle Umgang mit der Ressource Wissen zunehmend entscheidend für den Erfolg der Organisationen.
Partner:
SUCCESS – Gemeinsam die Zukunft gestalten
Das Projekt soll dazu beitragen, dass sich die Region von einer Grenzregion zu einer Wachstumsregion entwickelt. Ziel des Projektes ist u.a., dass alle regionalen Akteure – d.h. Gebietskörperschaften, das Land Schleswig-Holstein, die Region Syddanmark und die relevanten Institutionen/Verbände aus allen gesellschaftlichen Bereichen – gemeinsam an einen Strang in dieser Entwicklungsarbeit ziehen. Ein wichtiges Element hierfür und für die Zielsetzung des Projekts ist es, das gemeinsame Potenzial der deutsch-dänischen Region klar zu definieren und durch gezielte Außendarstellung sichtbar machen.
Partner:
FAKTEN:
IM INTERREG 4 A-Programm Syddanmark-Schleswig-K.E.R.N. stehen im Zeitraum 2007 bis 2013 insgesamt 44,3 Millionen Euro für deutsch-dänische grenzüberschreitende Projekte zur Verfügung. Das Programm wird von der Europäischen Union (dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung) kofinanziert.
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