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Bones4Culture - Kulturerbe erhellt deutsch-dänische Identität

Bones4Culture

Kulturerbe erhellt deutsch-dänische Identität. Quelle: Bones4Culture.

Projektbeschreibung
Ziel des Projektes ist es, die Bevölkerung  sowie die TouristInnen im deutsch-dänischen Grenzgebiet über die Identität der hier heimischen Bevölkerung in den Zeiten des Mittelalters und der Renaissance zu informieren. Dies soll am Beispiel der Stadt Schleswig erfolgen, die typisch für das mittelalterliche Leben in den Herzogtümern war. Bisher liegen nur lückenhafte Kenntnisse über die Geschichte und Identität der einfachen Bevölkerungsgruppen der Herzogtümer im frühen Mittelalter bis 1920 vor und es gibt nur wenige Informationen über die Zusammensetzung der Bevölkerung im deutsch-dänischen Grenzgebiet. Diese Lücke soll in Zusammenarbeit mit führenden Forschungsinstituten der Programmregion und unter Verwendung modernster Technologien geschlossen werden. Das Projekt bringt unterschiedliche Fachbereiche zusammen und kombiniert Methoden wie z.B. Forensik, Naturwissenschaften, Anthropologie und Archäologie, um so bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Aktivitäten und Ergebnisse
2013 hat das Projekt sich hauptsächlich damit befasst, Forschungsergebnisse zu erzielen, die gegenüber den Turisten und der Bevölkerung in der Region vermittelt werden sollen. Das Projekt hat Messungen und Analysen von Proben der etwa 450 Skelette durchgeführt. Als Teil der Projekterweiterung hat das Projekt die Arbeit mit Stirnmessungen aus der Gottorfsammlung weitergeführt und mit Stirnmessungen aus der Sammlung bei Horsens verglichen. Das Projekt optimiert seine Forschungsergebnisse durch eine Gegenüberstellung der Bevölkerungsdiversität in Schleswig mit einer entsprechenden dänischen oder deutschen mittelalterlichen Siedlung, die u. a. dadurch gekennzeichnet ist, dass sie nicht im Grenzland liegt. Es werden Methoden angewendet, die sehr detailliertes Wissen über das einzelne Individuum ergeben. Die Ergebnisse ergeben damit auch ein detailliertes Wissen über historische Stellen, archäologische Denkmale und die Menschen, die die Geschichte geschafft haben. Diese Forschungsergebnisse sollen durch gezielte Vermittlung mehrere Touristen in die Region anziehen.
Im Laufe von 2013 wurden Filme von den Standorten in der Stadt Schleswig, an denen archäologische Ausgrabungen stattgefunden haben und jetzt analysiert werden, aufgenommen.
Auf Schloss Gottop werden die Projektergebnisse durch Apps, soziale Medien, Tablets und Smartphones vermittelt. Im Berichtsjahr 2013 wurden sogar 6 wissenschaftliche Artikel in internationalen Medien publiziert, die auf den Ergebnissen der Forschung basieren. Außerdem erhielt das Projekt eine große Medienaufmerksamkeit zu den neu entwickelten Forschungstechnikken, darunter in der anerkannten Zeitschrift ”Der Spiegel”. Desweiteren hielt das Projekt 2013 mehrere Vorträge.

Homepage
http://www.adbou.dk/index.php?id=104

YouTube
https://youtu.be/sU8IMWYBgqk
https://youtu.be/wZeSKBKKJdU


Siden er sidst opdateret 22-6-2016
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Fakten

Leadpartner
Flag DK Syddansk Universitet

Projektpartner
Flag DE Leibniz-Institute of Marine Sciences, IFM-GEOMAR                                              
Flag DE Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel
Flag DE Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie

Projektperiode
30.08.2010 – 30.06.2015

Budget
811.127 €

Zuschuss
527.232 €


Output

Flyer (dansk / deutsch)

Knoglekassen (DK)


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